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(Turkish)
A Story of Borders, Weapons, and Silence
Introduction: A Continent’s Accomplices
Europe presents itself as a bastion of peace, law, and human rights. But behind this image, walls rise, hands are washed, and “dirty work” is delegated to others. These operations are now sometimes openly admitted. As Friedrich Merz, leader of Germany’s CDU, said in 2025: “This is the dirty work that Israel does for us.” Just like years earlier, during the migrant agreement between Europe and Turkey, media commentators paraphrased Merkel: “Turkey does our dirty work.”
Thus, two poles emerge: Europe’s executioner and its wardens. The hands that pull the trigger and the hands that turn the key… Both act elsewhere to spare Europe’s conscience. This article examines these two figures and Europe’s global stance along a continuum from migration to war.
The Wardens: Europe’s Externalized Borders
Turkey: A wall bought with money
The 2016 EU–Turkey deal was Europe’s attempt to “solve” the refugee crisis. Turkey would close the transit routes, accept returned refugees, and in return receive billions of euros. For Brussels, the agreement was a triumph. Refugees would no longer cross the Aegean, and populist pressure within Europe would decrease.
But Turkey also became a refugee containment camp. Neither democracy, nor freedom of expression, nor human rights records were a concern of the agreement. What mattered to Europe was that refugees stayed out of Europe.
Libya, Tunisia, Egypt: The mercenaries of the borders
Since 2017, the EU has transferred 59 million euros to the Libyan Coast Guard. This coast guard has repeatedly been accused by international human rights organizations of torture, rape, and illegal detention of civilians.
Migration deals with Tunisia and Egypt shifted Europe’s borders to North Africa. Thousands of migrants were left to die in the desert. But the EU remained silent. Because the wardens were doing their job.
And Europe breathed a sigh of relief: corpses were sinking in the Mediterranean, unable to reach European ports.
The Executioner: The War Mechanism That Keeps Europe’s Hands Clean
Israel: Europe’s proxy of violence?
What Merz said on ZDF in 2025 has become emblematic: “This is the dirty work that Israel does for us.” The context was the attack on Iran’s nuclear facilities. Israel is doing what Europe fears: launching direct strikes. Europe is not at open war with hostile countries like Iran, but it has a partner that fights on its behalf: Israel.
This cooperation is not new. After the Holocaust, Germany considered support for Israel a debt. But does this debt now include remaining indifferent to attacks that have killed thousands of civilians in Gaza in the 2020s? Europe, while giving open support to Israeli military interventions, believes its own hands remain clean.
But this “cleanliness” is only achieved by the blood spilling elsewhere.
Silence: Collaboration, Denial, and Double Standards
Europe maintains its policies by “using others’ hands.” It pays Turkey to contain refugees. It builds coastal defense through Libya. It openly supports Israel and defends its attacks as “neutralizing threats to us.”
At the same time, it speaks of human rights, peace, and the rule of law.
This is called: externalized policy. They neither manage migration themselves, nor wage war directly. But behind everything, they are there. While European leaders make clean speeches at conference tables, borders are fenced with barbed wire, missiles explode across boundaries.
And someone always does the dirty work in Europe’s name.
Possibility of Revolt: When Do the Wardens Turn the Key?
What if these wardens one day turn their backs on Europe?
- What if Turkey releases the refugees into Europe?
The panic and domestic political crisis of 2015 must be remembered. If Turkey shifts its migration policy, right-wing parties across Europe could surge, the Schengen crisis could reignite. - If Tunisia, Libya, or Egypt cut EU funding or stop complying with EU demands?
A new wave of migration could arise, borders could shut down again, and chaos could erupt across the Balkans.
The wardens are no longer mere hired subcontractors; they are actors holding Europe’s security mechanism in their hands. This power could become political leverage. Yet so far, no warden has threatened Europe in opposition to the executioner.
Conclusion: The Dark Shadow of Clean Hands
Europe is experiencing one of the greatest hypocrisies in its modern history. It claims to defend peace, law, and human rights, yet it hires wardens and executioners to do its bidding. War is waged elsewhere, people die elsewhere, migrants are held elsewhere. And Europe still sees itself as a civilizational project.
But the pillars of this civilization now rise on the shoulders of others. The wardens wait at the borders, the executioners wield weapons, and Europe watches from afar. Silent, clean, effective.
Until when?
Perhaps this is the most pressing question to be asked.
Europas Henker und Wächter
Eine Geschichte über Grenzen, Waffen und Schweigen
Einführung: Die Komplizen eines Kontinents
Europa stellt sich selbst als Bastion des Friedens, des Rechts und der Menschenrechte dar. Doch hinter diesem Image wachsen Mauern, werden Hände gewaschen und die „dreckige Arbeit“ wird an andere ausgelagert. Mittlerweile wird diese Arbeit manchmal sogar offen zugegeben. Wie der deutsche CDU-Vorsitzende Friedrich Merz 2025 sagte: „Das ist die Drecksarbeit, die Israel für uns erledigt.“ Ganz wie damals, als Kommentatoren während des EU-Flüchtlingsabkommens mit der Türkei Angela Merkel zuschrieben: „Die Drecksarbeit macht die Türkei.“
So zeichnen sich zwei Pole ab: Europas Henker und seine Wächter. Die Hände, die die Waffe halten, und die, die das Schloss drehen… Beide sind Akteure, die im Namen Europas Gewissen „anderswo“ handeln. Dieser Text untersucht diese beiden Figuren und Europas globale Position auf einer Linie zwischen Migration und Krieg.
Die Wächter: Europas externalisierte Grenzen
Die Türkei: Eine mit Geld erkaufte Mauer
Das EU–Türkei-Abkommen von 2016 war Europas Versuch, die Flüchtlingskrise zu „lösen“. Die Türkei sollte die Durchgangsrouten schließen, zurückgeschickte Flüchtlinge aufnehmen und im Gegenzug Milliarden Euro erhalten. Für Brüssel war das ein Sieg. Flüchtlinge würden die Ägäis nicht mehr überqueren, der populistische Druck in der europäischen Öffentlichkeit würde abnehmen.
Doch die Türkei wurde gleichzeitig zu einem Lager zur Internierung von Flüchtlingen. Weder Demokratie, noch Meinungsfreiheit oder die Menschenrechtsbilanz waren Teil des Abkommens. Für Europa war nur eines wichtig: dass die Flüchtlinge nicht in Europa waren.
Libyen, Tunesien, Ägypten: Die Söldner der Grenzen
Seit 2017 hat die EU 59 Millionen Euro an die libysche Küstenwache überwiesen. Diese Küstenwache wurde wiederholt von internationalen Menschenrechtsorganisationen wegen Folter, Vergewaltigung und rechtswidriger Inhaftierungen von Zivilisten angeklagt.
Die mit Tunesien und Ägypten geschlossenen Migrationsabkommen verlagerten Europas Grenzen nach Nordafrika. Tausende Migranten wurden in der Wüste dem Tod überlassen. Doch die EU schwieg. Denn die Wächter taten ihren Dienst.
Und Europa atmete auf: Die Leichen sanken im Mittelmeer, die Häfen Europas blieben unerreicht.
Der Henker: Europas saubere Kriegsmaschine
Israel: Europas Gewaltbeauftragter?
Was Merz 2025 im ZDF sagte, ist mittlerweile symbolisch: „Das ist die Drecksarbeit, die Israel für uns erledigt.“ Es ging um Angriffe auf iranische Nuklearanlagen. Israel tut, was Europa fürchtet: es greift direkt an. Europa befindet sich mit Ländern wie Iran nicht in offenem Krieg, aber es hat einen Partner, der in seinem Namen kämpft: Israel.
Diese Zusammenarbeit ist nicht neu. Nach dem Holocaust sah sich Deutschland in der Pflicht, Israel zu unterstützen. Doch beinhaltet diese Pflicht auch, in den 2020er Jahren die Tötung tausender Zivilisten in Gaza tatenlos hinzunehmen? Während Europa Israels militärische Interventionen offen unterstützt, glaubt es, seine eigenen Hände seien sauber.
Doch diese „Sauberkeit“ wird allein dadurch ermöglicht, dass das Blut woanders fließt.
Schweigen: Kooperation, Verleugnung und doppelte Standards
Europa führt seine Politik durch den Einsatz fremder Hände fort. Es zahlt der Türkei dafür, Flüchtlinge zurückzuhalten. Es baut in Libyen eine Küstenwache auf. Es unterstützt Israel offen und verteidigt dessen Angriffe mit der Begründung, sie würden „Bedrohungen für uns abwehren“.
Gleichzeitig spricht es von Menschenrechten, Frieden und Rechtsstaatlichkeit.
Das hat einen Namen: externalisierte Politik. Europa verwaltet die Migration nicht direkt, führt den Krieg nicht selbst. Aber hinter allem stehen sie. Während europäische Führer an Konferenztischen saubere Worte sprechen, werden Grenzen mit Stacheldraht gezogen, Raketen schlagen jenseits der Grenzen ein.
Und irgendjemand tut immer die Drecksarbeit – im Namen Europas.
Möglichkeit zum Aufstand: Wann drehen die Wächter den Schlüssel?
Was passiert, wenn sich diese Wächter eines Tages von Europa abwenden?
- Die Türkei lässt die Flüchtlinge nach Europa durch?
Man erinnere sich an die Panik und die politische Krise von 2015. Ändert die Türkei ihre Migrationspolitik, könnten rechte Parteien in Europa erstarken, das Schengen-System zusammenbrechen. - Tunesien, Libyen, Ägypten streichen europäische Mittel oder beenden die Kooperation mit der EU?
Der Migrantenzustrom würde zunehmen, Grenzen würden sich erneut schließen, der Balkan könnte ins Chaos stürzen.
Die Wächter sind längst nicht mehr nur bezahlte Dienstleister – sie sind Akteure, die Europas Sicherheitsmechanismus in den Händen halten. Diese Macht kann ein politischer Hebel sein. Doch bisher hat kein Wächter Europa je mit dem Henker konfrontiert.
Fazit: Der dunkle Schatten sauberer Hände
Europa lebt eine der größten Heucheleien der modernen Geschichte. Es behauptet, für Frieden, Recht und Menschenrechte einzustehen – und lässt zugleich Wächter und Henker die Arbeit erledigen. Der Krieg wird anderswo geführt, Menschen sterben anderswo, Flüchtlinge werden anderswo festgehalten. Und Europa sieht sich weiterhin als zivilisatorisches Projekt.
Doch die Grundpfeiler dieser Zivilisation ruhen längst auf den Schultern anderer. Wächter stehen an den Grenzen, Henker führen die Waffen, und Europa schaut aus der Ferne zu. Still, sauber, effektiv.
Wie lange noch?
Vielleicht ist das die brennendste aller Fragen.

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